Uster Triathlon – der Bericht einer Erst-Teilnehmerin

Der Uster Triathlon war eine tolle Veranstaltung. Insgesamt 49 Athletinnen und Athleten der 3star cats sind gestartet. Davon 4 auf der Mittel-, 8 auf der Olympischen- und 15 auf der Sprintdistanz. Zudem nahmen 21 Schüler/Jugendliche und 1 Team teil. Herzlichen Glückwunsch an Sabrina Stadelmann (1. Platz Mitteldistanz), Vanessa Possberg und Ben Fäh (je 1. Platz Sprintdistanz), an die beiden Mitteldistanz-Debütanten Muriel Abegg (16. Platz) und Siro Fazekas (11. Platz), sowie an alle, welche einen Podestplatz in ihrer Altersklasse oder persönliche Ziele, bzw. die Ziellinie erreicht haben! Ihr seid super!

 

Der Beginn für die Teilnahme an einem Triathlon beginnt für mich nicht erst um die Zeit, an welcher der Veranstalter die Startzeit ansetzt, sondern bereits am Abend davor. Am Schwierigsten finde ich immer das Packen: Wie warm wird es, was muss ich alles mitnehmen, dass ich nicht zu kalt aber auch nicht zu heiss habe. Habe ich an alles gedacht? So habe ich, als eher neue Athletin im „Triathlon-Business“, meine eigenes Pack-Ritual entwickelt und mache pro Disziplin Häufchen auf der Waschmaschine, lasse diese einen Moment liegen und prüfe sie wenig später nochmals. Ist dann alles komplett und das Gefühl ist einigermassen gut, packe ich alles in den eigens dafür gekauften Rucksack – nur gut, dass ich vor kurzem entdeckt habe, dass in der Innenseite des Rucksacks eine Packliste notiert ist – da kann ja nichts mehr schief gehen!

 

In der Nacht vor dem Triathlon schlafe ich selten gut. Träume komisch von mir und TRI-Kolleginnen, so dass ich fast froh bin, aufstehen zu können, auch wenn es noch früh am Morgen und mittlerweile noch fast dunkel ist draussen. Um diese Uhrzeit bereits ans Zmorge zu denken ist fast unmöglich, dennoch zwinge ich mich, ein bisschen Müesli zu essen, aber nicht zu viel, sonst wird mir übel. Im Kopf gehe ich nochmals meinen gepackten Rucksack durch und finde, ich könnte noch ein zweites Handtuch mitnehmen, denn nach dem Schwimmen will ich mich ja schliesslich abtrocknen. Ich habe mich entschieden, mit dem Rennrad, bzw. ÖV, nach Uster zu reisen, um dem Stress, einen Parkplatz zu suchen, entgehen zu können. Dies sollte sich als erfreuliche Entscheidung herausstellen, denn bereits auf dem Weg zwischen Bahnhof Uster und dem Eventgelände treffe ich eine ehemalige Arbeitskollegin, welche ebenfalls die Sprintdistanz absolviert. Was für ein toller Zufall – und so geht es den ganzen Tag weiter. Immer wieder treffe ich auf Zuschauer, Teilnehmer und 3star cats-Kolleginnen/Kollegen die ich mehr oder weniger gut kenne, und mit vielen einen kurzen „Schwatz“ halten kann. Das Lokale, das gefällt mir in Uster und lenkt von der Nervosität ab.

 

Bei 21 Grad Celsius darf der Neopren-Anzug getragen werden, ich entscheide mich aber dagegen, denn das würde ja meine Wechselzeit verschlechtern. Ich bin nicht wirklich geübt im Umgang mit dieser einengenden, zweiten Haut und lasse es darauf ankommen, was die frische Wassertemperatur mit mir machen wird. Über den rollenden Start alle fünf Sekunden vier Athletinnen bin ich sehr froh, kann der Masse damit entgehen und erspare mir viele Füsse im Gesicht oder sonst wo am Körper. Nach zahlreichen Linienkorrekturen (der direkteste Weg ist der Schnellste) und einigen Schlucken Greifenseewasser erreiche ich nach 24 Minuten das Ufer, spurte zur Wechselzone und frage mich dabei, ab welchem Punkt ich mich der Badekappe/Schwimmbrille entledigen kann. Um auf Nummer sicher zu gehen warte ich lieber zu und ziehe die Badekappe erst kurz vor dem Velo auch noch ab. Im Trainingslager in diesem Frühling habe ich gelernt, dass man die Veloschuhe auch ohne Socken benutzen kann und seither bin ich in der ersten Wechselzone für meine Verhältnisse recht „gschwind“. Auf dem Rennrad läuft es mir recht gut und zusammen mit zwei Teilnehmerinnen fahre ich das gleiche Tempo. Ich stelle fest: Bei der Abfahrt kann ich es gut sausen lassen, Bergauf werde ich sehr langsam! Aha, an dem muss ich arbeiten und meinen Mann im Anschluss fragen, wie ich eine bessere Pace auf dem Rennvelo hinbringe. Nach 38:29 Minuten erreiche ich wieder die Wechselzone, toll, gegenüber Zürich die Zeit wieder etwas verbessert. Zum Schluss noch die Disziplin, welche mir am wenigsten Freude bereitet: Das Laufen. Aber das gehört halt auch dazu und nach wenigen Minuten befinde ich mich auf der Laufstrecke, aber oha! Bereits nach wenigen Metern habe ich beidseitigen Seitenstecher, an Rennen ist nicht zu denken, so versuche ich ruhig zu atmen und den Puls wieder ins Normale zu bringen und irgendwann geht’s dann. Auf der Laufstrecke entdecke ich als erstes meinen Mann (welcher gleichzeitig mein Velo-Mech, Fan, Fahrer, Schlepper, Motivator und vieles mehr ist) und wenig später kommt mir Jamie Albert (Mitteldistanz) auf dem Velo entgegen und feuert mich an – ja auch dafür hat sie Zeit – so nett und kurz nach dem Wendepunkt treffe ich auf Priska Sonderegger, meinem Triathlon Buddy. Ein kurzer Motivations-Handschlag und weiter geht’s konzentriert auf Atmung und Lauftechnik in Richtung Niederuster. Bereits einige Meter vor dem Ziel stehen die Zuschauer und unterstützen uns Teilnehmer/innen mit Applaus oder verbalen Aufmunterungen. Und dann kommt es, das Kribbeln beginnend in der Wade, entlang des hinteren Oberschenkels, die Wirbelsäule hinauf über den Nacken bis hin zum Schädel – überall Hühnerhaut – was für ein unbeschreibliches Gefühl, eines das süchtig machen könnte, da bin ich überzeugt. Die paar Meter bis zum Zielbogen sind dann schnell zurück gelegt und die Uhr stoppt bei 1:43.44,3 Std. Einmal mehr bin ich froh, gesund und mit einer für mich guten Zeit im Ziel anzukommen. 

 

 

Bericht: Beatrice Lamprecht, begeisterte 3star cats-erin

 

 

Resultate Uster Triathlon

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Rückblick Regio Cup Finale Ost in Neunkirch SH

Am Samstag, 24. August 2019 fand in Neunkirch der Schülertriathlon und der 5. Wettkampf des Regio Cups Ostschweiz statt. Dies war die letzte Gelegenheit, sich für das Regio Cup Finale Schweiz / Team Schweizermeisterschaft in Schöftland zu qualifizieren. Von den 65 lizenzierten Jung-Triathleten aus den verschiedensten Clubs der Ostschweiz waren 13 3star young-cats am Start.

 

Aufgeteilt nach Geschlecht und Jahrgangskategorien begann der eigentliche Wettkampf gegen 11:30, nachdem alle Coaches und Teilnehmer instruiert worden waren und letztere die Wechselzone so vorbereitet hatten, dass jeder möglichst schnell nach dem Schwimmen aufs Rad steigen und anschliessend vom Rad in die Laufschuhe schlüpfen konnten.

Die Mädchen und Knaben 10/11 waren die ersten mit 100m Schwimmen, 2’400m Rad und 550m Laufen, gefolgt von den Mädchen und Knaben 12/13 mit 200m Schwimmen und 4’800m Rad und 1’100m Laufen.

 

Aus Walliseller Perspektive konnte man erfolgreich 3 Podestplätze belegen und zwar bei den Mädchen 12/13 mit Leonia Aliu (1.) und Maddalena Corazza (3.) und bei den Knaben 10/11 mit Aris Steiner auf dem 3. Rang.

 

Nach den Einzelwettkämpfen wurden die Teamwettkämpfe durchgeführt. Hier gingen gemischte Teams an den Start, wobei nach den gleichen Altersgruppen aufgeteilt wurde wie beim Einzelwettkampf. In der Kategorie T10/11 stieg das Team Wallisellen 1 (Aris Steiner, Giovanni Corazza und Jonas Possberg) auf den 1. Platz. Ebenfalls landete das Team Wallisellen 1 (Maddalena Corazza, Janick Mühlemann und Leonia Aliu) in der Kategorie T12/13 auf dem 1. Podestplatz. Die Distanzen für alle Kategorien waren hier dieselben: 100m Schwimmen, 1’200m Rad und 550m Laufen.

 

Eine enttäuschende aber lehrreiche Erfahrung musste das jüngere Team Wallisellen 2 machen, als einer der jungen Triathleten statt nach 4 Längen bereits nach 2 Längen aus den 25 Meter-Bassin stieg, was zur Disqualifikation des gesamten Teams führte.

 

Neben der Tageswertung wurden in Neunkirch ebenfalls noch die Regionalmeister der Region Ostschweiz gekürt. Gezählt wurden die besten vier Ergebnisse aller fünf vergangenen Rennen.

Auch hier durften wir uns über zwei Podestplätze in den Einzelkategorien freuen: Leonia Aliu belegte bei den Mädchen 12/13 den 1. Gesamtrang, Aris Steiner bei den Knaben 10/11 der 3. Gesamtrang.

Ebenfalls konnten wir in der Teamwertung in der Kategorie T12/13 den 1. Gesamtrang, sowie in der Kategorie T10/11 den 3. Gesamtrang erreichen.

 

Für das Regio Cup Finale Schweiz / Team Schweizermeisterschaft in Schöftland am 14. September 2019 konnten sich aus Wallisellen 8 Einzelathleten, sowie insgesamt 4 Teams qualifizieren und man darf diesem Anlass mit grosser Spannung entgegenblicken.

 

Nach den lizenzierten Triathletinnen und Triathleten des Regio Cup hatten auch die nicht lizenzierten Jungsportler Gelegenheit im Open Race unter besten Bedingungen ihre sportlichen Ambitionen zu messen. Die meisten Open Race Teilnehmer sind noch zu jung um am Regio Cup zu starten oder kommen aus anderen anverwandten Sportarten, wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen.

Aus Walliseller Sicht ist der 2. Rang von Leopold Kohlmann mit Jahrgang 2010 besonders erfreulich, so dass sich die nächste Generation schon vielversprechend anbahnt.

 

Ein weiterer unfallfreier und prächtig organisierter Anlass, wo die Freude am Sport im Vordergrund stand und die Leistungen aller Teilnehmer am Schluss bei der Rangverkündigung mit grossem Applaus gefeiert wurden.

 

 

Bericht: Adrian Rölli

 

 

Resultate Neunkirch

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Regio Cup OST 2019 Gesamtwertung

Erfolgreiche Nachwuchs Schweizermeisterschaft in Nyon

Der Moment, der mir von dieser Schweizermeisterschaft bleiben wird, ist jener, als wir uns nach all unseren Wettkämpfen zusammen für ein Gruppenbild aufstellten: Viele strahlende Gesichter, denn die Anspannung war abgefallen, die Leistung erbracht und nun war es Zeit, stolz zu sein. So stellten wir uns für unser Club-Foto symbolisch auf dem Podest auf, denn dorthin gehörten wir alle,  denn wir haben an diesem Tag unser Bestes gegeben, sei es als Athlet auf der Strecke, als Trainer bei der Betreuung oder als Eltern beim Anfeuern.

 

Gleich nach dem Team-Foto ging das Feiern weiter, denn nun standen die Siegerehrungen an und drei von unserem Team durften, unter dem Jubel der Anderen, abermals aufs Podest klettern. Diese guten Ergebnisse wurden mit zwei weiteren Top 5, zwei Top 10, einem Top 15 und zwei Top 20 Plätzen abgerundet.

 

Die Nachwuchsschweizermeisterschaft 2019 wurde kurz vor halb zwei durch die Herren der National League eröffnet. Es folgte ein zügiges Schwimmen im welligen Genfersee, bei dem Ben Fäh als erster 3star cats Athlet aus dem Wasser stieg.  Leider verpasste er die angestrebte erste Gruppe auf dem Rad, konnte sich dann aber gut in der Verfolgergruppe festsetzen und da auch alle seine ärgsten Konkurrenten in der U18 Kategorie in dieser Gruppe waren, musste das Laufen über die Podestplätze entscheiden. Dort zeigte Ben eine weitere starke Leistung und konnte sich so den hervorragenden dritten Rang sichern. Nur einige Sekunden hinter Ben stieg Lucas Klante aus dem Wasser. Leider schaffte er es nicht auf dem langen und steilen Weg in die Wechselzone die Lücke zu Ben zu schliessen und landete so in der dritten Velogruppe. Beim Laufen lieferte er sich am Schluss einen spannenden Zweikampf mit seinem Teamkollegen Fabio Nauer, der zwar ein eher schwächeres Schwimmen hatte, doch dann die Aufholjagd auf dem Rad und vor allem beim Laufen startete. Dieses clubinterne Duell konnte Lucas noch knapp für sich entscheiden, womit er sich den 7. Rang in der U20 Kategorie holte, während Fabio sich sieben Sekunden dahinter, den sehr starken 4. Rang in der U18 Kategorie sicherte. Lukas Molnar erlebte leider einen schweren Tag, so legte er zwar die Schwimmstrecke noch einige Sekunden schneller zurück als Fabio, doch auf dem Rad und auf der Laufstrecke fehlten ihm am diesem Tag die guten Beine. Doch auch er kämpfte sich durch und landete auf dem respektablen 18. Rang in seiner Kategorie.

 

Eine halbe Stunde später folgten den National League Herren die jüngeren Jungs der Youth League in den welligen Genfersee. Dort setzte sich ein Duo ab, welches dann auch auf der Velostrecke zusammenfuhr und blieb. Matteo Nauer beendete das Schwimmen auf dem Zwischenrang vier, als Siebter folgte Siro Gambini und Antoine L'Hôte als Sechzehnter, die sich nun alle auf die Verfolgung des Spitzenduos machten. Das Velofahren war auf der anspruchsvollen Strecke unruhig und es bildeten sich wenige konstante Gruppen. Die drei Jungs zeigten eine ansprechende Leistung, wobei sich vor allem Antoine mit der achtschnellsten Zeit einige Plätze nach vorne arbeiten konnte. Auf der hügeligen und mittlerweile auch heissen Laufstrecke, zeigten die Drei je einen willensstarken Lauf und belohnten sich mit den guten Rängen sieben für Matteo, fünfzehn für Siro und sechzehn für Antoine.

 

Nur zwei Minuten nach den Jungs starteten die Mädchen der Youth League und so kam es, dass die stärkeren Schwimmerinnen, darunter auch Zara Klante, die einzige Athletin der 3star cats in dieser Kategorie, einige der schwächeren Schwimmer überholten. Zara stieg als gute Fünfte aus dem Wasser, verpasste die vierköpfige Spitzengruppe allerdings knapp. Doch nach einigen Kilometer bekam sie bei ihrer Aufholjagd Hilfe von der Rad-starken Kesia Mächler. Die beiden Mädchen arbeiteten gut zusammen und konnten die Lücke nach vorne schliessen. Nun war das Podest wieder in Reichweite, fehlte nur noch ein starker Lauf und diesen zeigte Zara. So konnte sie sich schlussendlich über den dritten Rang in der U16 Kategorie freuen und dies obwohl sie dieses Jahr noch zum jüngeren Jahrgang in ihrer Kategorie gehört. Auch sicherte sie sich mit diesem Rennen den dritten Rang in der Overall Wertung der Youth League, welche im Gegensatz zur National League mit der Schweizermeisterschaft abgeschlossen wurde.

 

Der Abschluss dieser fulminanten Nachwuchs Schweizermeisterschaften machten die Frauen der National League und die beiden Athletinnen der 3star cats legten gleich mächtig los. Zeitgleich stiegen Vanessa Possberg und Anna Simona Rieder als siebte und achte Overall aus dem Wasser und fanden so problemlos Unterschlupf in der Verfolgerradgruppe. Dort war das Tempo allerdings sehr hoch und Anna musste mit einigen anderen Athletinnen abreissen lassen. Doch konnte sie ihren Wettkampftag noch mit einem guten Lauf abschliessen und erreichte somit den fünften Rang in der U20 Wertung. Noch besser lief es der jüngsten Teilnehmerin der National League. Vanessa behauptete sich in der zweiten Velogruppe und lies dieser starken Leistung auf dem Rad, einen noch stärkeren Lauf folgen, der ihr den dritten Rang in der U18 Kategorie und den siebten Rang Overall bescherte.

 

Wir dürfen auf eine sehr erfolgreiche Nachwuchs Schweizermeisterschaft zurückblicken und möchten uns bei all unseren Trainern, Sponsoren und Eltern bedanken, die dies möglich gemacht haben!

 

 

Bericht: Anna Simona Rieder

 

 

Resultate Nyon

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Youth League 2019 Gesamtwertung

National League 2019 Gesamtwertung

 

Top Resultate am Uri Triathlon

Bei perfekten Bedingungen und einem sehr starken Starterfeld fand am 4. August 2019 der Uri Triathlon am Vierwaldstättersee im schönen Kanton Uri statt. Dabei starteten 15 Athletinnen und Athleten der 3star cats.

 

Für die drei Athletinnen und Athleten der Youth League war es bereits der zweitletzte Wettkampf der Saison. Es galt, folgende Distanzen zu bewältigen: 500 m Schwimmen im 21° warmen Vierwaldstättersee, eine 12 km lange Radstrecke dem See entlang bis zum Wendepunkt in Bauen und anschliessend eine 2.5 km lange Laufrunde auf Kies. Bei den Knaben schaffte Matteo Nauer den Sprung auf das Podest. In einer Zeit von 40:58.2 absolvierte er die Strecke und wurde damit mit dem 3. Platz belohnt. Weniger erfreulich verlief das Rennen für Siro Gambini, der stark mit der Nachmittagshitze zu kämpfen hatte und mit dem 15. Rang das Rennen deutlich unter seinen Erwartungen beendete. Bei den Mädchen konnte Zara Klante nicht an ihre Podestserie anknüpfen und beendete das Rennen auf einem dennoch starken 7. Platz. Sie brauchte dafür 44:01.3 Minuten.

 

Über die Short-Distanz waren die 3star cats mit zwei Athleten in den Top 5 vertreten: Anna Rieder (5. Rang) und Fabio Nauer (4. Rang). Anna belegte zudem auch den 2. Rang in ihrer Altersklasse und mit Hanspeter Egli waren die 3star cats auch über die Olympische Distanz auf dem Podest vertreten. Er belegte den 3. Platz in seiner Altersklasse. Bei den Schülern trennten Leonia Aliu nur neun Sekunden  vom Sieg und die Brüder Aris und Neo Steiner sicherten sich beide den 3. Platz.  

 

 

Bericht: Fabio Nauer

 

Resultate Uri

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Youth League 2019 Gesamtwertung

 

Ein letztes Mal Ironman Zürich

Am 21. Juli fand der letzte Ironman Zürich nicht nur für alle 1600 Startenden statt, es war auch der letzte Wettkampf seiner langen und erfolgreichen Karriere für unseren 3star cats Profi Sven Riederer. Zusätzlich waren noch der 3star cats Profi Ruedi Wild und acht Altersklassen Athleten am Start.

 

Für alle gab es die gleiche Distanz an diesem Tag zu meistern: 3.8km Schwimmen, 180km mit dem Rad und den abschliessenden Marathon über 42km.

 

Am frühen Morgen machten wir uns bei leichtem Regen bereit für den Start. Ein letzter Check beim Rad – startete ich mit allen anderen kurz vor sieben Uhr auf meinen ersten Ironman. Im Gegensatz zu den Profis durften wir mit Neoprenanzug schwimmen, womit einem die erste Disziplin wesentlich leichter fällt. Beim Ausstieg bei der Safa-Insel angekommen, halfen uns die Volunteers unseren Wechselbeutel und anschliessend den richtigen Weg durch die Wechselzone zu finden.

 

Am Anfang der Radstrecke hat noch einmal kurz der Regen eingesetzt. Zum Glück blieb es für den Rest des Tages trocken und so gingen wir alle auf die erste Runde rund ums Seebecken - kurz vor Rapperswil mit einem kleinen Abstecher ins Zürcher Oberland. Anschliessend ging es steil nach oben in die Forch. Zum Abschluss der beiden Runden, wartete nun noch der Heart-Break-Hill. Trotz den frühen Stunden wurden wir bereits von vielen Zuschauern kräftig angefeuert.

 

Auf dem abschliessenden Marathon wurde es dann noch richtig warm und so galt es bei den Verpflegungsstellen immer wieder einen kurzen Stopp einzulegen und viel zu trinken. Die zum Schluss wartende Finishline beflügelte uns alle den Ironman zu beenden.

 

Für unseren Profi Sven Riederer (2. Platz PRO in 08:24:07) wartete mit seinem Top Resultat auch ein Hawaii Slot, welchen er jedoch ablehnte und seine lange und erfolgreiche Karriere an diesem Tag an seinem Heimrennen beendete. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen viel Erfolg für die neue berufliche Zukunft!

 

Ruedi Wild musste den Wettkampf wegen eines technischen Defekts am Fahrad leider aufgeben.

 

Unsere Age Group Athleten konnten mit Top-Leistungen in ihrem teilweise ersten Langdistanz-Rennen überzeugen.

 

Frauen:

Jamie Albert 10:28:46, Monika Vogler 12:39:06

 

Männer:

Lucas Casanova 10:28:28, Stefan Vogler 10:41:12, Dominik Angioy 11:33:06, Marco Sudan 11:45:29, Bruno Stutz 12:46:54, Daniel Bienz 13:13:44

 

Herzlichen Glückwunsch allen Finishern und gute Erholung!

 

 

Bericht: Daniel Bienz, Fotos: Annette Niederbacher

Rückblick CKW Sempachersee Triathlon

Am 07. Juli 2019 fand der 14. CKW Sempachersee Triathlon in Nottwil statt. Bereits früh am Morgen gingen die Teilnehmer der Kategorien Tri Circuit Competition und der Swiss Duathlon Series an den Start.

 

Trotz angesagten Gewittern ist es trocken geblieben und die Temperaturen waren sehr angenehm. Bei 25.1 Grad Wassertemperatur konnte das Schwimmen mit Neopren sofort ausgeschlossen werden und ab 8.35 Uhr erfolgten der Start der Age Grouper in 15 Sekunden Abständen. Erfreulicherweise haben mehrere Age Grouper unseren Club vertreten und haben alle tolle Leistungen erbracht. Im Unterschied zu der National League beinhaltete ihre Radstrecke auch noch eine Steigung. 

Wir dürfen uns über einen Podestplatz im Duathlon (Mike Spiewok, 2. Rang) und über mehrere tolle persönliche Bestleistungen im Tri Circuit Competition freuen.

 

Wenig später starteten dann bereits die Frauen der National League (U18/U20 und Elite) und anschliessend die Männer.

 

Kurz vor dem Start der Frauen kam dann doch noch ein wenig vom erwarteten Regen, es war aber nicht weiter schlimm und hörte 5 Minuten später bereits wieder auf.

Das Frauenrennen begann mit einem ein wenig missglückten Startkommando, so dass alle nach dem Kommando immer noch am selben Ort standen und auf das ‘GO!’ warteten. Nach einem erneuten Versuch wurde dann aber das Rennen lanciert. Bei den Männern hat der Start dann einwandfrei funktioniert. 

 

Nach dem Schwimmen führte ein relativ langer Weg vom See in die Wechselzone und dann auf die Radstrecke, welche 5 mal absolviert werden musste. Die Radstrecke beinhaltete mehrere technisch sehr anspruchsvolle Kurven und machte so die vielen Runden ein wenig spannender. Nach der glücklicherweise unfallfreien Absolvierung der Radstrecke galt es dann noch 4 Runden mit je 1,25 Kilometern zu laufen und dann hiess es ab in Ziel.

 

Nach tollem Einsatz von all unseren Athleten dürfen wir uns über 2 weitere Podestplätze freuen, je einen in den Kategorien U18 der Männer (Benjamin Fäh, 2. Rang) und der Frauen (Vanessa Possberg, 3. Rang).

 

 

 

Bericht: Kristin Abegg

 

 

Resultate Nottwil

National League 2019 Gesamtwertung

Regio Cup in Winterthur – auch hier meinte es Petrus nicht gut mit uns!

Am 22. Juni fand der 4. Regio Cup dieses Jahres in Winterthur statt. Bereits am Morgen beim Treffpunkt um 9 Uhr war es schon bewölkt. Trotzdem waren die Kids sehr motiviert und freuten sich auf die Wettkämpfe.

 

Die Athleten mussten im strömenden Regen Schwimmen und Radfahren. Auch beim Rennen blieben sie vom schlechten Wetter nicht verschont. Dieser Wettkampf war ein reiner Triathlon ohne Challenges. Zuerst starteten die Regio Cup Teilnehmer im Einzelwettkampf, danach die Open Race Kategorien und zum Schluss gab es die Teamwettkämpfe.

 

Unser Team trat mit 14 Regio Cup Athleten und 8 Open Race Teilnehmern an. Es gab dieses Mal nur eine Bronzemedaillie in der Kat. Jungen 10-11 Jahre. Es befanden sich gesamthaft 10 unserer Athleten in den Top 10 Rängen.

Im Teamrennen waren wir erfolgreich und holten in beiden Kategorien Silber.

In den Open Race Kategorien waren unsere Teilnehmer sehr erfolgreich und holten einmal Silber (Mädchen 12-13) und zweimal Bronze (Jungen 8-9 und Mädchen 8-9).

 

Leider gab es Schwierigkeiten bei der Zeitmessung und die Rangverkündigung fand mit grosser Verzögerung statt. Nach langem Warten war die Enttäuschung gross, als dann die Team Rangverkündigung aus zeitlichen Gründen ganz gestrichen wurde.

 

Wir wünschen allen erholsame Ferien und einen schönen Sommer und freuen uns bereits auf den 5. Regio Cup Event am 24. August in Neunkirch SH!

 

 

Bericht: Fabio Fasiello

 

 

Resultate Winterthur

Regio Cup OST 2019 Gesamtwertung

Rückblick Youth EM Kitzbühel 2019

Unter der achtköpfigen Delegation von Swiss Triathlon befinden sich unsere beiden 3star cats Vanessa Possberg und Ben Fäh.

Schon, dass sie sich diese Teilnahme erkämpfen konnten, ist für die beiden ein Erfolg. Das gilt speziell für Vanessa, welche mit Jahrgang 2003 zu den jüngeren Teilnehmerinnen gehört.

 

Am Donnerstag 20. Juni gehen bei Frauen und Männern je drei Semifinals über die Bühne am Kitzbüheler Schwarzsee.

Vanessa startet in Heat 3 zusammen mit ihrer Schweizer Kollegin Livia Wespe. Es ist keine leichte Aufgabe. Von den 26 startenden jungen Frauen qualifizieren sich die 9 Schnellsten für den A-Final. Dazu kommen noch die 3 Zeitschnellsten aus allen 3 Heats. Der B-Final wird sich aus den nächsten 30 Zeitschnellsten zusammensetzen.

 

Vanessa hält sich im Schwimmen stark (500m mit Landgang 07:44). Nach einer guten T1 in 0:46 geht‘s aufs Rad (Rad 20:22). Nach der ersten von vier Runden (total 12km) mit insgesamt 120 Höhenmetern erscheint sie weit vorne im Feld. Sie fährt sehr stark und klug ohne unnötig Energie zu verballern. Dieses Bild wiederholt sich in allen weiteren Runden. Auch die T2 gelingt nahezu perfekt in 0:27 aber schon beim Überqueren der Mountline Bike ist leider ersichtlich, dass der 3,3 km Lauf zäh werden könnte. Vanessa kämpft hart, aber leider scheitert sie mit Rang 13 in 43:01 um 26’’ an der nötigen Zeit für den A-Final. Sie ist darüber sehr enttäuscht, denn ihre Beine fühlten sich vor dem Rennen sehr gut an. Ihr Kollegin Livia hat das nötige Glück. Sie kann sich mit einem starken Lauf als erste Nachrückerin für den A-Final qualifizieren.

 

Nach einem Platzregen mit Blitz und Donner und einem kleineren Unterbruch ist Ben Fäh in seinem Heat 2 der einzige Schweizer in einem Feld mit 30 Startern. Hinter dem sehr athletischen Russen Sorokin kommt er als Zweiter in den Landgang und beendet das Schwimmen als 4. in 6’40. Sein gewohnt schneller Wechsel in T1 (0:41) und ein gekonnter Radstart nach der Mountline bringt ihn sofort zusammen mit starken Österreicher Bader in eine Zweiergruppe hinter Sorokin und dem Youth Olympic Games Silbermedaillengewinner Montez aus Portugal. Ben’s Aufforderung nach der ersten Runde an Bader die Führung zu übernehmen ergibt ein sehr zögerliches Resultat. Aber Ben übernimmt die Initiative und schon eine Runde später erscheint eine neue Viererspitze, die dann auch gemeinsam durch die T3 ins Laufen geht. (Radzeit Ben: 17:54) Ben hat nach zähem Laufstart sehr gute Beine, wird immer selbstbewusster und kommt zufrieden und nicht ausgepowert als starker Zweiter in 37:17 ins Ziel. Laufzeit 11:37 und A-Final souverän geschafft.

 

Kleines statistisches Intermezzo über die Alterszusammensetzung: Bei den Männern sind von den 31 Finalisten 5 mit Jahrgang 03 und 1 mit Jahrgang 04, bei den Frauen sind 14 mit Vanessas 03-er Jahrgang und 2 mit Jahrgang 04 dabei.

 

Am Freitag wird in der Schweizer Delegation locker trainiert, um die Regeneration zu begünstigen und alle freuen sich auf den Finaltag.

 

Vanessa ist mit ihrem B-Final als erste an der Reihe. Es gelingt ihr hervorragend ihre Enttäuschung aus dem Semifinal wegzustecken. Allein das schon verdient ein dickes Kompliment. Die Renndistanzen wurden vom OK für die Finals entscheidend verkürzt. Das Schwimmen geht nun ohne Landgang direkt in die T1. Auf dem Rad werden nur 3 Runden gefahren. Also neu 90 HM und 9km. Das Laufen führt nun über zwei kürzere Runden. Total 2km.

Vanessa erwischt einen guten Start und kommt in 3:45 sehr gut aus dem Wasser. Ihre Wechselzeit in T1 ist nur eine Sekunde langsamer als im Semi. Eine sehr stabile Wechseltechnik unter Finalstress! Auf dem Bike zeigt sie sich wiederum sehr stark und selbstbewusst und kommt nach 14:41 zur Laufentscheidung. Im Laufe des Radsplits hat sich eine sehr grosse Gruppe zusammengeschoben. Jetzt kommt Vanessa gut ins Laufen. Ihre Zeit in 8:46 ist gut und sie erreicht glücklich als 5. in 28:25 das Ziel. Toll gemacht Vanessa! Wer eine Enttäuschung so wegsteckt ist auf dem richtigen Weg!!

 

Für Ben (als starker Schwimmer und Radfahrer) ist der A-Final eine schwierige Aufgabe. Seine einzige Chance ist, auf dem Rad das Feld zu sprengen. Das Schwimmen fühlt sich nicht gut an, aber nach 3:09 (7’’ hinter der Spitze) kommt er gut in die Wechselzone. Die T1 39’’ (2’’ hinter der besten Zeit) ist gewohnt stark. Ben führt das Rad-Feld nach der ersten Zieldurchfahrt an. Er hat sein Ziel eigentlich geschafft und in der Steigung eine 6 Mann Spitze bilden können. Aber niemand ist in der Folge bereit die Führung zu übernehmen. Leider läuft so eine Monstergruppe zusammen und Bens Effort macht sich nicht bezahlt. (Rad 13:13) Nach einer schnellen T2 in24’’ startet er mit guter Frequenz in den Lauf. Aber leider absolviert er den Lauf mit superschweren Beinen in 8:10 und er erreicht mit 25:36 den erst etwas enttäuschenden 22. Rang. Aber auch Ben zeigt wie Vanessa Moral und meint: Ok, ich habe alles versucht und immer gekämpft, es hat nicht funktioniert. Weiter gehts! So haben die 3starcats Zukunft!!!

 

 

Die weiteren Schweizer in den A-Finals:

 

Frauen

Rebecca Beti Rang 3

Letizia Martinelli Rang 11

Livia Wespe Rang 17

 

Männer

Luca Luberti Rang 4

Nico Hegmann Rang 11

 

B-Finals:

Martin Sauser Rang 25

 

Beide 3star cats Teilnehmer sind in den Mixed Relays nicht im Einsatz. Die Schweiz belegt den 9. Platz.

 

 

Resultate und Startlisten im Detail: hier

 

 

 

Bericht und Bilder: Beat Fäh