Regio Cup Duathlon zu Corona-Zeiten

Am Sonntag, den 5. Juli hiess es endlich Saisonauftakt für den Triathlon-Nachwuchs der Region Ostschweiz. Normalerweise findet der Regio Cup Duathlon in Wallisellen im Frühjahr statt und bis im Juli wären bereits drei Rennen dieser Serie ausgetragen worden. Normalerweise freuen sich der Veranstalter 3star cats wallisellen und die Athleten über möglichst viele Zuschauer. Normalerweise endet der Wettkampf mit einer grossen Siegerehrung und Preisverlosung für alle Teilnehmer. Normalerweise...

 

Leider ist dieses Jahr aber ganz wenig „normal“, dies galt auch für den diesjährigen Duathlon.

Statt im milden Mai fand der Anlass nun im Hochsommer statt, was dazu führte, dass der Veranstalter vorgängig erst einmal im Ziel- und Zuschauerbereich mit viel zu hohem Gras und die Athleten mit hohen Temperaturen zu kämpfen hatten. Statt möglichst vieler Zuschauer wurde bereits frühzeitig darauf hingewiesen, dass pro Teilnehmer maximal eine Begleitperson erlaubt sein werde, um die Auflage von maximal 300 Anwesenden einzuhalten.

 

Für den Veranstalter bedeutete es – neben dem üblichen Aufwand für die Organisation eines solchen Anlasses – zusätzlich ein umfassendes Schutzkonzept zu erstellen und genehmigen zu lassen, Masken, Desinfektionsmittel und abgepackte Zielverpflegung zu besorgen sowie die Zuschauerbereiche und Spaziergängerwege zu überdenken und am frühen Morgen einzuzonen. Zudem wurden dieses Jahr nicht nur alle Athleten registriert, sondern auch sämtliche Helfer und Zuschauer. Auch die grosse Siegerehrung musste dieses Jahr im kleineren Rahmen stattfinden, um auch hier Besucherandränge zu vermeiden.

 

Ganz Vieles war aber dann doch ganz „normal“ an diesem Sonntag: alle Helfer waren tatkräftig und motiviert im Einsatz und der Zeitplan konnte perfekt eingehalten werden. Auch hielten sich sowohl Helfer und Zuschauer vorbildlich an das Schutzkonzept: die Helfer trugen – wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden konnte – Masken und die Zuschauer meldeten sich bei der Registrierung an and hielten sich in den speziell gekennzeichneten Zonen auf.

 

Und die Wichtigsten des Anlasses? Die 120 Nachwuchssportler gaben trotz den hochsommerlichen Temperaturen vollen Einsatz und zeigten die grosse Freude an ihrem Sport. Endlich konnten sie mal wieder zeigen, was sie in ihren vielen Trainings gelernt hatten! Stolz und meist mit hochrotem Kopf durften dann auch alle gleich nach dem Zieleinlauf ihre Finisher-Medaille entgegennehmen, welche anstelle der Preisverlosung verliehen wurde. Strahlende Kinderaugen, keine Verletzungen, ein topmotiviertes Helferteam und mitfiebernde Fans – so hat sich doch der zusätzliche Aufwand aufgrund der aktuellen Lage mehr als gelohnt!

 

Das Regio Cup OK dankt den 70 freiwilligen Helfern, der Gemeinde Wallisellen, der Sportanlagen AG Wallisellen, dem Samariterverein Wallisellen, der Mobiliar Bülach, der Keller-Frei AG, Thomas Rinderknecht, Hafner’s Rad, Swiss Triathlon, tri züri und den verständnisvollen Spaziergängern, die zur erfolgreichen Durchführung dieses Nachwuchs-Anlasses beigetragen haben.

 

Alle Informationen, Bilder und Ranglisten: hier klicken

 

Bericht: Sandra Lorez

Fotos: Matteo Nauer

7. Regio Cup Duathlon Wallisellen

Wir freuen uns sehr, euch nach dem Corona-Lockdown endlich zum Saisonauftakt am Sonntag, den 05. Juli 2020 bei uns in Wallisellen begrüssen zu dürfen!

 

Du hast ein geländetaugliches Velo, einen Velohelm und Laufschuhe und bist Jahrgang 2007-2013?

 

Dann melde dich gleich an und sei dabei beim 7. Regio Cup Duathlon in Wallisellen!

 

 

Weitere Info's und Anmeldung ab sofort hier möglich.

Rückblick 9. Generalversammlung

Im Mittelpunkt der 9. Generalversammlung der 3star cats wallisellen standen personelle Veränderungen in den Vorstandsposten Finanzen und Sponsoring, sowie Auszeichnungen für Edith Abegg, Max Suter und Samuel Reist. Auf sportlicher Ebene wurde über die Professionalisierung der Nachwuchsarbeit im Breiten- und Leistungssport berichtet.

 

120 Teilnehmer, bestehend aus Mitgliedern, Angehörigen und geladenen Ehrengästen durfte Vereinspräsident Benjamin Klante Ende Februar im Saal zum Doktorhaus Wallisellen begrüssen. 

Mit seiner spürbar ansteckenden Passion für den Walliseller Triathlonverein, berichtete er über ein sehr intensives Clubjahr 2019. Einen informativen und kurzweiligen Überblick zum lebendigen Vereinsleben und den sportlichen Resultaten gibt der Jahresbericht der 3star cats wallisellen.

 

Das Sportjahr 2020 bringt personelle Veränderungen in der Leitung des Vereines.

Mit Edith Abegg (Kassier) und Max Suter (Partnermanager, Sponsoringverantwortlicher) scheiden nach mehrjähriger Tätigkeit zwei Persönlichkeiten aus dem Vorstand aus, die entscheidend zur Kontinuität und Entwicklung des Vereins beigetragen haben.

Für ihr ausserordentliches ehrenamtliches Engagement wurden Edith und Max sowie Samuel Reist (Chef Finanzen und Helferverantwortlicher des ehemaligen Stammverein Walliseller Triathlon) mit dem «Zertifikat für ehrenamtliche Tätigkeit im Sport» des ZKS im Rahmen der Generalversammlung geehrt.

 

Susanne Mader und Valentina Menghini (beide beruflich im Finanzsektor tätig) übernehmen neu als Team den Vorstandsposten Finanzen. Stefan Niederbacher, aktiver Age Group Triathlet und Ironman verstärkt den Vorstand, um den Interessen der Age Grouper noch mehr Gewicht zu verschaffen. Martin Koch (Angestellter im Strategischen Einkauf), als Verantwortlicher Sponsoring, komplettiert den neu gewählten Vorstand.

Martin konnte Ende 2019 bereits erste Sponsorenkontakte knüpfen und den Flughafen Zürich als «Silber» Sponsor für die 3star cats wallisellen gewinnen. Nach dem Wegfall der finanziellen Mittel des 3-jährigen Hauptsponsors «Implenia» ist dies für den lokalen Club eine neue sehr wertvolle Unterstützung. 

Das Trainingsangebot wurde im Vereinsjahr 2019 entscheidend ausgebaut, um das gesetzte strategische Ziel der Professionalisierung der Nachwuchsarbeit sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport zu erreichen. Für die erfolgreiche Umsetzung wurden die Stellenprozente der beiden angestellten Berufstrainer Kathi Massow und Patrick Niklaus erhöht. Dass dies ohne Erhöhung der Mitgliedbeiträge möglich ist, zeigt die enorme Bedeutung der Partner, die den Verein mit strukturellen Ressourcen und finanziellem Sponsoring unterstützen.

 

Gemeinderatsmitglied Thomas Eckereder, der als geladener Ehrengast an der Versammlung teilnahm, bestätigte den 3star cats wallisellen dessen sichtbares Engagement im Breiten- und Leistungssport und verwies auf zukünftige Nutzungsmöglichkeiten eines Trainingsraumes nach der Sanierung des Sport- und Erholungszentrums Wallisellen.

 

Highlights, vor allem für die jungen quirligen «young-cats» und deren Familien war der würdige, dennoch gesellige Rahmen der Veranstaltung mit vorgängigem Sponsorenverkauf von Hafner’s Rad und Powerlab, dem Pastaplausch à la Doktorhaus Wallisellen und die Ehrung der Clubmeister. Traditionell ging der Abend mit dem Versuch des perfekten Teamfotos in die zeitliche Verlängerung. Unter dem Motto «Let’s Rock 2020» gibt es für die laufende Saison schon wieder viele neue spannende Ideen bei den 3star cats wallisellen.

 

Die bisherigen und nun für 2 Jahre wiedergewählten Vorstands- und Gründungsmitglieder Benjamin Klante (Präsident), Leo Gambini (Vizepräsident), und Hilmar Ebersbach (Beisitzer) freuen sich nun auf deren Umsetzung und sind extrem dankbar und motiviert, mit so viel geballter Kompetenz an Bord die Zukunft des Clubs zu meistern.

Wer folgt auf die Implenia AG?

Das erfolgreiche 3star cats Juniorenteam bei der Schweizermeisterschaft 2019 in Nyon
Das erfolgreiche 3star cats Juniorenteam bei der Schweizermeisterschaft 2019 in Nyon

Heute sind die 3star cats wallisellen der grösste Triathlon-Ausbildungsclub der Schweiz. Auch dank des Engagements der Implenia AG. Nun sucht der Club einen neuen Hauptsponsor.

 

Sie haben Biss und verfolgen ein Ziel: Triathlon auf höchstem Niveau zu betreiben. Schritt um Schritt haben die 3star cats wallisellen den Club in den vergangenen Jahren aufgebaut und den Triathlon vorwärtsgetrieben. Mit Erfolg. Und mit Hilfe von Sponsoren wie die Implenia AG. Drei Jahre lang hat die Baufirma aus Dietlikon den Club unterstützt, nun beendet sie ihr Engagement bedingt durch einen Strategiewechsel. «Ich bedauere den Abgang dieses Sponsors sehr», erklärt Clubpräsident Benni Klante. Und fügt hinzu: «Den Verantwortlichen der Implenia AG danke ich ganz herzlich für ihr Engagement und das Vertrauen in unseren Club und unsere Vision». Dank dieser Unterstützung habe sich der Club mit seinem Regionalen Leistungszentrum Next Generation zum grössten Triathlon-Ausbildungsclub der Schweiz entwickelt, betont Klante. Der Trainingsbetrieb – insbesondere das Schwimmtraining – wurde intensiviert und die operative Leitung des Clubs professionalisiert. Dazu ist eine erfahrene Berufstrainerin angestellt worden, die auch den grossen Anteil der Trainings selbst bestreitet. Die vielen nationalen und internationalen Erfolge der Athleten in den letzten Jahren zeigen, dass diese Investitionen Früchte tragen und sich der Club auf dem richtigen Weg befindet.

 

Mehr Nationalkader-Athleten in Wallisellen

 

Nebst dem Aufbau des Schwimmtrainings, konnte der Club die seit einigen Jahren bestehende Kooperation mit dem Landesverband Swiss Triathlon stärken – auch dies dank dem Sponsoring der Implenia AG. Das in Wallisellen betriebene Nationale Leistungszentrum wurde in den letzten drei Jahren weiter ausgebaut. Dank dieser Massnahmen erhöhte sich die Zahl der Elite- und Nachwuchs-Nationalkader-Athleten, die in Wallisellen trainieren, auf durchschnittlich 15.

 

Welche Firma schreibt die Erfolgsgeschichte weiter?

 

Der Club hält an der Professionalisierung des Trainingsbetriebs fest. «Ich hoffe sehr, dass wir diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben können», so Benni Klante. Dank umsichtiger Planung sei der Betrieb für das nächste Jahr im gleichen Umfang gesichert. Auch für die Folgejahre 2021 und 2022 ist der Vorstand überzeugt, den Trainingsbetrieb mit der gleichen Intensität fortführen zu können. Ob es geringfügige Anpassungen im Trainingsbetrieb oder bei Clubbeiträgen gibt, hängt davon ab, ob es gelingt, ein oder zwei neue Hauptsponsoren zu finden. Diese Suche ist natürlich – wie bei jedem Verein – eine ständige Aufgabe. Wer weiss: Vielleicht findet sich gerade aufgrund dieses Artikels ein neuer Sponsor? 

 

 

Bericht: Eveline Jehle

 

Leading Coach Leistungszentrum Next Generation gesucht!

Der Triathlonclub 3star cats wallisellen ist mit rund 70 Nachwuchsathleten der grösste Triathlon Ausbildungsclub in der Schweiz und von Swiss Triathlon mit dem Label «Gold Club» ausgezeichnet. Wir betreiben seit 2014 erfolgreich das «Regionale Leistungszentrum Next Generation» in dem derzeit 12 Kaderathleten und -aspiranten (14-19 Jahre) auf hohem Niveau trainieren.

 

Du möchtest Teil dieser Erfolgsgeschichte sein und mit deiner Erfahrung im Triathlon-Leistungssport helfen, das Regionale Leistungszentrum Next Generation weiterzuentwickeln und die jugendlichen Athleten auf ihrem Weg an die Spitze zu begleiten?

 

Wir suchen per 01. Dezember 2019 oder nach Vereinbarung eine/n

 

Leading Coach Leistungszentrum Next Generation (m/w) 25%

 

Die genaue Stellenbeschreibung findest du im Anhang zum Download.

 

Bist du interessiert? Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 08. November 2019 an: info@3starcats.ch

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Rückblick Regio Cup Finale / Team SM Schüler in Schöftland

Ganz tolle und spannende Wettkämpfe wurden uns am Regio Cup Finale / Team Schweizermeisterschaft Schüler in Schöftland gezeigt.

67 Athleten und 28 Teams aus der ganzen Schweiz haben sich für das Finale qualifiziert. Wir waren mit 8 Athleten und 4 Teams am Start.

 

Im Einzelrennen wurden die 10 -13 jährigen Nachwuchsathleten bei verschiedenen Challenges gefordert. Vom Start bis zum Ziel hatten die Athleten diverse Hindernisse zu meistern. Einen Startlauf mit Hindernissen machte den Anfang, bevor es ins Wasser ging um eine Boje zu umschwimmen. Danach, auf der Bikestrecke mussten sie durch und über Holzpaletten fahren, auf und absteigen und Slalom fahren. Auf der Laufstrecke mussten die Athleten die Laufschuhe ausziehen, einige Meter ohne Schuhe laufen und wieder die Schuhe anziehen bevor es entlich ins Ziel ging.

 

Bei den Teamwettkämpfen wurde ein ganz normaler Triathlon durchgeführt ohne Hindernisse und bei besten Wetterverhältnissen.

 

Ergebnisse Einzeln

 

Schüler 10/11

9. Platz Kiara Rölli

10. Platz Giulia Marioni

 

5. Platz Aris Steiner

6. Platz Giovanni Corazza

12. Platz Jonas Possberg

 

Schüler 12/13

1. Platz Leonia Aliu

10. Platz Maddalena Corazza

 

8. Platz Janick Mühlemann

 

Ergebnisse Teams

 

Schüler 10/11

2. Platz Jonas Possberg, Aris Steiner, Giovanni Corazza

6. Platz Kiara Rölli, Giulia Marioni, Loris Fasiello

 

Schüler 12/13

3. Platz Leonia Aliu, Maddalena Corazza, Janick Mühlemann

17. Platz Laura Marioni, Loris Imbrogno, Alexander Magee

 

Alle Athleten können sehr stolz auf ihre Leistungen sein.

Und jetzt wünschen wir allen eine wohlverdiente Saisonpause und ein grosses DANKESCHÖN an alle Trainer.

 

 

Bericht: Sandra und Patrick Mühlemann

ITU Age-Group WM 2019 - Grand Final in Lausanne

Am Wochenende Samstag, 31. August und Sonntag, 1. September war es soweit. Die Heim-WM stand in Lausanne vor der Tür. Auch einige 3star cats Athleten konnten sich für den Wettkampf über die Sprint-Distanz am Samstag und die Olympische/Standard-Distanz am Sonntag qualifizieren.

 

Am Freitag, nach der Schweizer Athletenbesprechung, lud unser Präsident Benni Klante zum gemeinsamen Carbo-Loading in die Ciao Trattoria im Hotel Mövenpick ein.

Das Velo musste bereits am Abend zuvor eingecheckt werden. Am nächsten Tag galt es, kurz vor dem Start, den Druck der Laufräder zu prüfen und sich die kürzesten Laufwege innerhalb der Wechselzone einzuprägen.

 

Beim Schwimmstart angekommen, wärmten sich die einen mit Laufen und die anderen mit einem kurzen Einschwimmen auf. Die Wassertemperatur war bei beiden Distanzen ausreichend, dass ohne Neoprenanzug geschwommen werden musste.

 

„On your marks“ und dann folgte auch bereits der Startschuss. Jede Kategorie hatte dabei ihre eigene Startwelle. Der Wellengang machte das Schwimmen nicht gerade einfach.

Weiter ging es mit Vollgas auf die Radstrecke. Für die Sprinter über 20km und in der Standard Distanz über die 40km. Der Rundkurs war keineswegs eben und so galt es in den engen Kurven keinen Sturz zu riskieren und in den anschliessenden Anstiegen die Muskeln nicht zu übersäuern.

 

Auf der Laufstrecke wurde man von vielen Schweizer Fans kräftig angefeuert, welche mich persönlich mit einem Lachen auf dem Gesicht nochmals zu einer Höchstleistung anspornten.

 

Es war ein absolut einzigartiges Erlebnis, die Schweiz im Nationaldress an einer Heim-WM vertreten zu dürfen und die Stimmung und das Publikum in Lausanne war einfach nur Wahnsinn. EIn Triathlon-Erlebnis der Extraklasse!

 

Wir gratulieren ganz Lucas Klante ganz herzlich zu seiner WM Bronze-Medaille in der AG 16-19 und ebenfalls Kristin Abegg, die bei den Frauen das Podest in der gleichen Kategorie nur um ein Haar verpasst hat.

 

Auch unsere restlichen Age Group-Athleten haben Top-Leistungen an dieser Heim-WM gezeigt.

 

Sprint-Distanz:

Kristin Abegg 01:09:13, Hanspeter Egli 01:13:31, Adrien Elmiger 01:18:00, 

Lucas Klante 01:01:48, Lukas Molnar 01:03:44, Fabio Nauer 01:10:47, Marcel Nauer 01:11:24, Markus Strebel 01:17:46, Timo Suter 01:06:41

 

Standard-Distanz:

Dominik Angioy 2:38:58, Daniel Bienz 02:37:58, Lukas Casanova 02:25:22

Kari Hipp 02:49:01, Mike Spiewok 02:39:05, Markus Strebel 02:44:04

 

Herzlichen Glückwunsch allen Finishern und gute Erholung!

 

 

Bericht: Daniel Bienz

Uster Triathlon – der Bericht einer Erst-Teilnehmerin

Der Uster Triathlon war eine tolle Veranstaltung. Insgesamt 49 Athletinnen und Athleten der 3star cats sind gestartet. Davon 4 auf der Mittel-, 8 auf der Olympischen- und 15 auf der Sprintdistanz. Zudem nahmen 21 Schüler/Jugendliche und 1 Team teil. Herzlichen Glückwunsch an Sabrina Stadelmann (1. Platz Mitteldistanz), Vanessa Possberg und Ben Fäh (je 1. Platz Sprintdistanz), an die beiden Mitteldistanz-Debütanten Muriel Abegg (16. Platz) und Siro Fazekas (11. Platz), sowie an alle, welche einen Podestplatz in ihrer Altersklasse oder persönliche Ziele, bzw. die Ziellinie erreicht haben! Ihr seid super!

 

Der Beginn für die Teilnahme an einem Triathlon beginnt für mich nicht erst um die Zeit, an welcher der Veranstalter die Startzeit ansetzt, sondern bereits am Abend davor. Am Schwierigsten finde ich immer das Packen: Wie warm wird es, was muss ich alles mitnehmen, dass ich nicht zu kalt aber auch nicht zu heiss habe. Habe ich an alles gedacht? So habe ich, als eher neue Athletin im „Triathlon-Business“, meine eigenes Pack-Ritual entwickelt und mache pro Disziplin Häufchen auf der Waschmaschine, lasse diese einen Moment liegen und prüfe sie wenig später nochmals. Ist dann alles komplett und das Gefühl ist einigermassen gut, packe ich alles in den eigens dafür gekauften Rucksack – nur gut, dass ich vor kurzem entdeckt habe, dass in der Innenseite des Rucksacks eine Packliste notiert ist – da kann ja nichts mehr schief gehen!

 

In der Nacht vor dem Triathlon schlafe ich selten gut. Träume komisch von mir und TRI-Kolleginnen, so dass ich fast froh bin, aufstehen zu können, auch wenn es noch früh am Morgen und mittlerweile noch fast dunkel ist draussen. Um diese Uhrzeit bereits ans Zmorge zu denken ist fast unmöglich, dennoch zwinge ich mich, ein bisschen Müesli zu essen, aber nicht zu viel, sonst wird mir übel. Im Kopf gehe ich nochmals meinen gepackten Rucksack durch und finde, ich könnte noch ein zweites Handtuch mitnehmen, denn nach dem Schwimmen will ich mich ja schliesslich abtrocknen. Ich habe mich entschieden, mit dem Rennrad, bzw. ÖV, nach Uster zu reisen, um dem Stress, einen Parkplatz zu suchen, entgehen zu können. Dies sollte sich als erfreuliche Entscheidung herausstellen, denn bereits auf dem Weg zwischen Bahnhof Uster und dem Eventgelände treffe ich eine ehemalige Arbeitskollegin, welche ebenfalls die Sprintdistanz absolviert. Was für ein toller Zufall – und so geht es den ganzen Tag weiter. Immer wieder treffe ich auf Zuschauer, Teilnehmer und 3star cats-Kolleginnen/Kollegen die ich mehr oder weniger gut kenne, und mit vielen einen kurzen „Schwatz“ halten kann. Das Lokale, das gefällt mir in Uster und lenkt von der Nervosität ab.

 

Bei 21 Grad Celsius darf der Neopren-Anzug getragen werden, ich entscheide mich aber dagegen, denn das würde ja meine Wechselzeit verschlechtern. Ich bin nicht wirklich geübt im Umgang mit dieser einengenden, zweiten Haut und lasse es darauf ankommen, was die frische Wassertemperatur mit mir machen wird. Über den rollenden Start alle fünf Sekunden vier Athletinnen bin ich sehr froh, kann der Masse damit entgehen und erspare mir viele Füsse im Gesicht oder sonst wo am Körper. Nach zahlreichen Linienkorrekturen (der direkteste Weg ist der Schnellste) und einigen Schlucken Greifenseewasser erreiche ich nach 24 Minuten das Ufer, spurte zur Wechselzone und frage mich dabei, ab welchem Punkt ich mich der Badekappe/Schwimmbrille entledigen kann. Um auf Nummer sicher zu gehen warte ich lieber zu und ziehe die Badekappe erst kurz vor dem Velo auch noch ab. Im Trainingslager in diesem Frühling habe ich gelernt, dass man die Veloschuhe auch ohne Socken benutzen kann und seither bin ich in der ersten Wechselzone für meine Verhältnisse recht „gschwind“. Auf dem Rennrad läuft es mir recht gut und zusammen mit zwei Teilnehmerinnen fahre ich das gleiche Tempo. Ich stelle fest: Bei der Abfahrt kann ich es gut sausen lassen, Bergauf werde ich sehr langsam! Aha, an dem muss ich arbeiten und meinen Mann im Anschluss fragen, wie ich eine bessere Pace auf dem Rennvelo hinbringe. Nach 38:29 Minuten erreiche ich wieder die Wechselzone, toll, gegenüber Zürich die Zeit wieder etwas verbessert. Zum Schluss noch die Disziplin, welche mir am wenigsten Freude bereitet: Das Laufen. Aber das gehört halt auch dazu und nach wenigen Minuten befinde ich mich auf der Laufstrecke, aber oha! Bereits nach wenigen Metern habe ich beidseitigen Seitenstecher, an Rennen ist nicht zu denken, so versuche ich ruhig zu atmen und den Puls wieder ins Normale zu bringen und irgendwann geht’s dann. Auf der Laufstrecke entdecke ich als erstes meinen Mann (welcher gleichzeitig mein Velo-Mech, Fan, Fahrer, Schlepper, Motivator und vieles mehr ist) und wenig später kommt mir Jamie Albert (Mitteldistanz) auf dem Velo entgegen und feuert mich an – ja auch dafür hat sie Zeit – so nett und kurz nach dem Wendepunkt treffe ich auf Priska Sonderegger, meinem Triathlon Buddy. Ein kurzer Motivations-Handschlag und weiter geht’s konzentriert auf Atmung und Lauftechnik in Richtung Niederuster. Bereits einige Meter vor dem Ziel stehen die Zuschauer und unterstützen uns Teilnehmer/innen mit Applaus oder verbalen Aufmunterungen. Und dann kommt es, das Kribbeln beginnend in der Wade, entlang des hinteren Oberschenkels, die Wirbelsäule hinauf über den Nacken bis hin zum Schädel – überall Hühnerhaut – was für ein unbeschreibliches Gefühl, eines das süchtig machen könnte, da bin ich überzeugt. Die paar Meter bis zum Zielbogen sind dann schnell zurück gelegt und die Uhr stoppt bei 1:43.44,3 Std. Einmal mehr bin ich froh, gesund und mit einer für mich guten Zeit im Ziel anzukommen. 

 

 

Bericht: Beatrice Lamprecht, begeisterte 3star cats-erin

 

 

Resultate Uster Triathlon

Bildergalerie