Wallisellen ist ein Triathlon-Hotspot

Seinen ersten Triathlon absolvierte Benjamin Klante als Jugendlicher. Auf gut Glück, mit wenig Training – und wenig Erfolg. Seitdem ist viel passiert. Knapp 30 Jahre später ist er Präsident und Nachwuchstrainer des Walliseller Triathlonclubs 3star cats.

 

Ausschlaggebend für seinen Weg war auch Klante's damals 8-jähriger Sohn, der seinem Vater am Streckenrand des Wallisellen Triathlons sagte: «Papi, das wet ich au mache!». So gründete der zweifache Familienvater im Jahr 2012 mit drei weiteren Triathleten den 1. Triathlon-Ausbildungsclub der Region. Gesagt, getan, liess sich Klante im Folgejahr zum Nachwuchstrainer ausbilden.

 

Viele Familien-Triathlons

Inzwischen blickt Klante auf viele Teilnahmen am Wallisellen Triathlon und an weiteren Wettkämpfen zurück, auf die meisten zusammen mit seinen Kindern. Wie auch er schätzen seine 16-jährige Tochter und sein 20-jähriger Sohn, selbst aktive Nachwuchs-Triathleten, die Vielseitigkeit am Dreierkonstrukt Rennen, Velofahren, Schwimmen. «Ich könnte mir nie vorstellen, eine Ein-Disziplin-Sportart mit der gleichen Leidenschaft zu betreiben.»

 

Grösster Triathlon-Ausbildungsclub feiert Jubiläum 

10 Jahre alt wird der Verein 3star cats im Jahr 2022. «Mittlerweile sind wir der grösste Triathlon-Ausbildungsclub der Schweiz», ist Klante stolz. Seit 2015 ist der Club mit dem Label «Gold Club» von Swiss Triathlon ausgezeichnet, seit 2017 betreibt er das regionale Nachwuchs-Leistungszentrum «Next Generation». «Wallisellen ist nicht ohne Grund ein Triathlon-Hotspot, bietet es doch beste Voraussetzungen mit seinen Sportanlagen und einer hervorragend fördernden Gemeinde», so Klante. 

 

Energie rauszulassen – bis zu olympischen Distanzen 

150 Menschen aus Wallisellen und Umgebung trainieren aktiv im Verein, knapp die Hälfte davon sind Jugendliche zwischen 7 und 19 Jahren. Teil des Vereins zu sein, heisst für die Kinder, auf gute Art Energie rauszulassen, einen Ausgleich zu Schule und Bildschirm zu haben. «swim. bike. run. have fun!» lautet das Motto. Und damit arbeiten sich die ältesten Jugendlichen schrittweise bereits an die olympische Distanz heran – und besetzen regelmässig Podestplätze.

 

Freude der Kinder als grösster Lohn

«Bei den Kindern sieht man den Erfolg des Trainierens extrem schnell», beschreibt Klante den Reiz des Nachwuchstrainings. Die Freude der Kinder mitzuerleben – das ist der grösste Lohn für sein ehrenamtliches Engagement. «Sport ist ein sehr wichtiger Baustein der kindlichen Entwicklung. Es entsteht so viel daraus, so viele Kinder und Jugendliche auf einmal zu bewegen.»

 

Familie lebt nachhaltig – mit lokalem Solarstrom 

Etwas bewegen möchten die Klante's auch für die Umwelt. So ist Nachhaltigkeit seit je her ein Thema. «Wir haben unsere Kinder dafür sensibilisiert.» Die Familie möchte mit möglichst wenig Ressourcen auskommen. Auch den lokalen Solarstrom «strom wallisellen», den sie von die werke beziehen, setzen sie möglichst energiesparend ein. Und sicher kommt den Klante’s kein e-Bike ins Haus: «Wir benutzen unsere eigene Energie zum Fahren».

 

Für Benjamin Klante ist die grösste Kraftressource aber ohnehin der Sport. «Ich bin wie ein Duracell-Häschen, habe viel innere Energie und Antrieb.» Die braucht es auch, um neben einem 100%-Job in einem Softwareunternehmen ein solches gesellschaftliches Engagement zu leisten.

 

 

Artikel und Interview: Dorothea Brändli, die werke wallisellen

Happy 10th Birthday, 3star cats wallisellen!

Bericht von der 11. Generalversammlung

 

Bereits die 11. Generalversammlung der 3star cats wallisellen wurde dieses Jahr am 1. April durchgeführt, das bedeutete auch gleichzeitig 10 Jahre 3star cats wallisellen! 

Ein ganz wichtiges Take-away von diesem Abend war dann auch, sich den Termin fürs Jubiläumsfest im August jetzt schon dick in die Agenda zu schreiben.

 

Obwohl die Corona-Massnahmen inzwischen gelockert wurden, fand diese GV aus organisatorischen Gründen nochmals virtuell statt. Wir sind uns ja solche Anlässe inzwischen gewohnt, richtig Freude kam darüber aber bei Keinem auf (nicht zuletzt, weil der Mentimeter einen «1. April-Tag» einzog ☹). Umso mehr freuen wir uns nun darauf, unsere 150 Katzen bei der nächsten GV wieder vor Ort treffen zu können!

 

Über 60 Katzen liessen sich vom Setup nicht abschrecken – oder konnten dank diesem überhaupt auch teilnehmen, da gerade irgendwo sonst in der Welt unterwegs. Mit dabei war auch die Gemeinderätin Verena Frangi Granwehr als Vertreterin einer unserer wichtigsten Sponsoren, der Gemeinde Wallisellen. Als «die Sportgemeinde des Kantons» sind wir sehr dankbar, auf ihre grosszügige Unterstützung zählen zu dürfen.

 

Rückblick 2021

Das vergangene Jahr war für den Vorstand und insbesondere auch unseren Präsidenten Benni sehr anspruchsvoll. Neben persönlichen Schicksalsschlägen und den immer wieder ändernden Corona-Massnahmen nahm auch der Aufwand zur Führung des Clubs für den Vorstand weiter zu. Als grösster Nachwuchs-Triathlonclub der Schweiz muss dieser inzwischen wie ein kleines KMU geführt werden – von Personen jedoch, die dies alles neben ihrem eigentlichen Job und Familie erledigen. Für ihr riesengrosses Engagement sei an dieser Stelle ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Es ist nicht selbstverständlich, mit welcher Leidenschaft dieser Club geführt wird, welche nicht zuletzt auf die Jüngsten abfärbt, die mit Begeisterung ihren Sport ausüben und die grünen Farben mit Stolz und am liebsten überallhin tragen.

 

Die Jahresrechnung 2021 zeigte erfreuliche Zahlen. Dank grossen Beiträgen von der öffentlichen Hand und auch von vielen Gönnern aus den eigenen Reihen konnte das Budget übertroffen werden. Auf der Aufwandseite schlugen die Investitionen für den neuen Clubraum zu Buche (der übrigens sehr cool ist!). Da jedoch die Anlässe – bedingt aufgrund Corona – unter Budget blieben, resultierte schlussendlich statt einem budgetierten Verlust ein Gewinn fürs 2021.

 

Der Mitgliederbestand blieb übers Jahr konstant, noch mehr Nachwuchs könnte aber nicht schaden 😉. Daher wird es im Mai auch wieder Schnuppertrainings für 7-11 Jährige geben. Gerne darf dafür bereits heute Werbung gemacht werden!

 

Wir erhielten wiederum das Label «Gold Club» als Ausbildungsclub vom Swiss Triathlon. Schön, wenn die viele Arbeit auch offiziell er- und anerkannt wird!

 

Freud und Leid liegen manchmal sehr nahe beieinander. So konnten wir Vicky & Manuel zur Geburt von Kaia gratulieren, andererseits mussten wir Abschied nehmen von Sandra Mühlemann, welche wir als liebgewonnenen Teil der 3star cats Familie verloren haben. Wir wünschen der Familie von Herzen weiterhin viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

 

 

Ausblick 2022

Nun ging es über ins aktuelle Jahr, welches einiges an Neuerungen bereithält.

 

Bei den zweijährlich stattfindenden Wahlen wurde Roger Brazerol als neues Vorstandsmitglied gewählt. Er ersetzt Hilmar, welcher als eines der Gründungsmitglieder nach 10 Jahren aus dem Vorstand austritt. An dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön – die offizielle Verabschiedung erfolgt dann am Sommerfest. Wir freuen uns jetzt schon, mit dir, Hilmar, anzustossen und uns persönlich für deinen jahrelangen Einsatz zu bedanken! 

 

Der restliche Vorstand stellte sich für weitere 2 Jahre zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Herzlichen Dank für eure Ausdauer – wie viele Ironmans habt ihr wohl in eurer Vorstandzeit schon geschafft?!

 

Die Trainingsgruppen wurden dem aktuellen FTEM Modell von Swiss Triathlon (Athletenweg) angeglichen. Was einfach klingt, war eine Herkulesaufgabe für Kathi und Benni und mit ein Grund, warum die GV etwas später als ursprünglich geplant stattfand. Alle Details dazu können bald auf der 3star cats Website nachgelesen werden.

 

Unsere Englisch-Skills wurden an diesem Abend auch noch getestet, als sich unser neuer Next Generation Trainer Andrew live aus Spanien zuschaltete und sich mit einigen Fotos persönlich vorstellte. Andrew wird nicht nur den NextGen Athleten zur Verfügung stehen… mehr sei an dieser Stelle aber noch nicht verraten – schaut beim Age Grouper Infoabend am 11. April vorbei, da wird er mehr dazu erzählen!

 

Apropos Age Grouper: Stefan erinnerte an die beiden What's App Chats, welche gerne noch reger genutzt werden dürften, um mit anderen Gspänli zum gemeinsamen Training abzumachen. Weiter sind gemeinsame Anlässe wie der Silvesterlauf coole Erlebnisse – wer also eine Idee hat, unbedingt gleich melden. Gemeinsam macht es doch einfach mehr Spass!

 

Aus dem Sponsoring-Bereich konnte Martin einige Highlights schildern: Zum einen hat uns die Keller-Frei AG zusätzlich zu ihrem Engagement auch noch mit einem grossen Weihnachtsbatzen beschenkt. Weiter konnte das Engagement von die Werke Wallisellen verlängert werden und sie werden zudem als Event-Sponsor den Regio League Duathlon 2022 kräftig unterstützen. 

 

Zum Abschluss des Abends durften wir noch eine Hör-Kostprobe vom Trainerevent erleben. Nach diesem anstrengenden Jahr hatten sich die Coaches ihren Trainerevent mehr als verdient und durften dabei ganz «crazy and wild» werden. Dabei konnten sich alle seit langem endlich wieder physisch treffen und hatten einen crazy Bandabend, bei dem sie zusammen «Born To Be Wild» performten. Vielleicht ist es aber doch besser, wenn sie beim Sport bleiben und nicht in die Musik wechseln 😉 (was würden wir sonst auch ohne unsere Coaches tun?!).

 

Und damit es für unseren Vorstand und Coaches im 2022 etwas weniger anstrengend wird, mag sich doch bitte jedes Clubmitglied überlegen, wie es den Club unterstützen und damit den Vorstand entlasten könnte. Die Möglichkeiten sind vielfältig – von der Unterstützung des Vorstands über Hilfe bei verschiedenen Anlässen bis zu Berichtsschreiber und Fotografinnen.

 

Zu guter Letzt wurden dann noch die Gewinner der Jugend-Clubmeisterschaft verkündet, die auch im 2021 trotz Corona stattfand. Zur Freude der Kids erhalten sie dieses Jahr auch wieder einen Pokal, der dann bestimmt einen Ehrenplatz im Kinderzimmer einnehmen wird.

 

Mit einem virtuellen Gruppenfoto schloss die 11. Generalversammlung der 3star cats. 

Auf bald im Training und / oder nächste Woche am Walliseller Triathlon!

 

 

Bericht: Sandra Lorez

Andrew Woodroffe wird neuer «Leading Coach Regionales Leistungszentrum Next Generation»

Wir freuen uns sehr, Andrew Woodroffe zum 01. Januar 2022 als neuen Leading Coach in unserem regionalen Triathlon-Leistungszentrum Next Generation begrüssen zu dürfen. Andrew wird zukünftig zusammen mit unserer Cheftrainerin Kathlen Massow den Lead in der Ausbildung und der umfassenden Betreuung unserer Leistungssportathleten übernehmen.

 

Andrew ist selbst ehemaliger erfolgreicher britischer Spitzenathlet und bringt mit seinem Universitätsabschluss in Sportwissenschaften, dem höchsten britischen Triathlon-Trainerdiplom, sowie mit seiner 6-jährigen beruflichen Erfahrung als Vollzeit-Triathloncoach für Nachwuchs- und Eliteathleten in Grossbritannien die idealen Voraussetzungen mit, um unser Leistungszentrum nachhaltig und langfristig weiterzuentwickeln.

 

In den letzten drei Jahren war er als «Lead Performance Coach» am Nationalen Triathlon-Leistungszentrum in Schottland (Universität in Stirling) tätig, wo er 15 Hochleistungssportler trainiert, betreut und sie auf ihrem erfolgreichen internationalen Athletenweg begleitet hat.

 

Zitat von Andrew:

«I am so grateful to the club and the board for giving me this incredibly exciting opportunity. What this club has already created is super impressive and to be involved in this next phase forward is right where I want to be. Wallisellen and the 3star cats have everything we need to foster and create a brilliant performance centre with motivated, dedicated athletes and full club support. Personally for me I can’t wait to get started to work with the individuals, challenge myself and make triathlon history in the Zurich region. Lets get started!»

 

Herzlich willkommen in der 3star cats Familie!

Tortour 2021 – Ein Radrennen der Superlative

Die folgenden Zeilen sind ein Versuch etwas Grosses in wenigen Worten zu beschreiben. Es wird mir nur zum Teil gelingen. Wer nicht lange lesen mag soll einfach beim zweitletzten Abschnitt weiterlesen ;-)

 

Für alle die nicht wissen was hinter dem Namen Tortour steckt, eine kurze Erklärung: Es gilt mit dem Rennrad 1‘000 km und knapp 14‘000 Höhenmeter zu bestreiten. Die Strecke führt so quasi rund um die Schweiz auf nicht gesperrten Strassen. Es ist ein Non-Stopp Rennen. Das heisst es wird ohne Pausen gefahren (und dies bei jeder Witterung). 

 

Tortour – der Name ist Programm!

 

Das Rennen kann alleine, im 2er, 4er oder 6er Team gefahren werden. Nein, nein ich bin es nicht alleine gefahren. Bereits 2020 wollte ich zusammen mit Club-Kollegen in einem 4er Team unter dem Namen der 3star cats starten. Leider wurde aber damals infolge eines tragischen Unfalls das Rennen am Oberalppass abgebrochen. Unser Traum, an der Tortour mitzufahren, war aber nach wie vor vorhanden.

 

Die 1‘000 km sind in 17 Etappen aufgeteilt. Die Erste, eine in der Mitte (Sion – Aigle) und die Schlussetappe wird gemeinsam gefahren. Die restlichen Etappen sind jeweils durch einen Fahrer zu bestreiten. Somit fährt nicht jeder einfach nun 250km sondern je nachdem zwischen 314 und 403 km mit 3‘550 bis 4‘660 Höhenmetern.

 

Im Dezember haben wir uns dann wieder als 4er Team angemeldet. Die Vorbereitung war intensiv und es lief auch nicht alles rund. Details erspar ich Euch an dieser Stelle. Bei Interesse einfach mal zum Stammtisch kommen und mich darauf anquatschen ;-)

Mit von der Partie waren schlussendlich Frank Spengler, Clemens Steffan, Roland Brei und ich (Stefan Niederbacher). Jeder dieser Teilnehmer übernahm ein Fahrerprofil:

Fahrer A – Stefan Niederbacher

Fahrer B – Roland Brei

Fahrer C – Frank Spengler 

Fahrer D – Clemens Steffan

 

Um es anschliessend einfacher zur machen, werde ich also nur noch von Fahrer A, B, C oder D sprechen. Ach ja, Fahrer A und B bildet ein Sub-Team mit 2 Begleitern und einem Begleitfahrzeug. Das gleiche galt auch für Fahrer C und D.

An dieser Stelle in grosses Dankschön an unsere Logistikmannschaft: Annette Niederbacher, Danijel Brei sowie Martin und Johannes Steffan. Was dieses Team geleistet hat ist unbezahlbar. 

Alle Fahrer nutzten die Zeit und haben sich in verschiedensten Trainings (im Regen, bei Hitze, im Dunkeln, am Berg, etc.) auf die Tortour vorbereitet.

 

So trafen wir uns voll motiviert am Donnerstag dem 19. August zum Prolog im Sihlcity. Der Prolog war in diesem Fall ein virtuelles Fahren auf Spinning-Bikes über eine Distanz von einem Kilometer (3 Runden auf der offenen Radrennbahn in Zürich-Oerlikon). Die Klassierung brachte uns den sechsten Startplatz ein.

 

Am Freitagmorgen um 05:11 Uhr viel dann der Startschuss für das Team der 3star cats. Ich muss an dieser Stelle noch erwähnen, dass uns die Familie Brazerol in grün gekleidet angefeuert und auf die Reise geschickt hat. Ein fantastischer Start in die Tortour.

 

Die erste Etappe vom Sihlcity nach Niederurnen mussten wir Team fahren. Konzentriert und fokussiert spielten wir das belgische Karussell durch. Da ich als Fahrer A direkt im Anschluss von Niederurnen nach Chur fahren durfte, hielt ich mich, um die Kräfte zu schonen, zurück. Mit einem Schnitt von 33.6 km/h konnten wir die ersten 56km hinter uns bringen.

 

Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Bei einem solchen Anlass spielt das Wetter eine enorme Rolle. Wir hatten Glück und durften die ganze Tortour ohne ein Regentropfen absolvieren. Es war schon grandios in den Sonnenaufgang hineinzufahren.

 

In Niederurnen fuhr ich einfach weiter über den Kerenzerberg nach Chur. Dort übergab ich den Tracker an Fahrer B (Roland) der den Anstieg nach Disentis unter die Räder nahm. 

Während Fahrer A und B unterwegs waren konnten das Team von Fahrer C und D ganz entspannt im Heidiland frühstücken.

 

Allerdings mussten sie natürlich auch frühzeitig am Übergabepunkt in Disentis sein um da den Tracker wieder in Empfang zu nehmen. Alles klappte perfekt und Fahrer C (Frank) stand bereit und startete zu seiner ersten Soloetappe. Während der Fahrer C den Lukmanier hochfuhr, konnte das Team Fahrer A und B bereits über den Oberalppass Richtung Realp fahren. Dass wir uns unterwegs noch eine Portion Teigwaren gönnten versteht sich von selbst. In Pollegio angekommen übernahm Fahrer D (Clemens) den Tracker. Er durfte die längste Steigung auf den Gotthard in Angriff nehmen. Als er in Realp ankam hatten wir bereits 20 Minuten Vorsprung gegenüber unsere Planung. Es lief richtig gut. So übernahm in Realp wieder der Fahrer A. Die Route führte über den Furka nach Fiesch. Fahrer B übernahm wieder und düste mit leichten Gegenwind Richtung Sion. Da ab 20:30 Uhr im Nachtmodus gefahren werden muss, hiess das für Roland auch schon Licht einzuschalten. In Sion wiederum wurde er vom ganzen Team in Empfang genommen um anschiessend zu viert nach Aigle zu fahren. Ein Teambus folgte uns als Safety-Car, der andere fuhr direkt nach Aigle. Aus dem Ablauf lässt sich nun auch erkennen, dass Fahrer B hier ein Doppeletappe von zusammen 130 km zu bewältigen hatte. Nach Sion bekamen wir dann auch den Westwind zu spüren. Das Tempo wurde reduziert und Fahrer A und D übernahmen abwechselnd den Lead. So konnte Fahrer B und C Windschatten fahren und die Kräfte für die Doppeletappen wurden besser aufgeteilt. Fahrer C führ in Aigle einfach weiter und durfte bis Gstaad 1‘432 Höhenmeter überwinden. Anschliessend ging es von Gstaad nach Bulle weiter nach Cheyres. Da es inzwischen Samstagmorgen 6:30 Uhr war durfte wieder im Tagmodus gefahren werden. Die Reise führte uns weiter nach Jens – Langnau i. E., Sempach, Küssnach a. R. bis Hütten.

 

In Hütten trafen sich wieder alle um die letzte Etappe zurück ins Sihlcity gemeinsam zu fahren. Das Ziel war fast schon in Reichweite. Nun hiess es nicht übermütig werden. Weiterhin konzentriert und fokussiert zu fahren, um unfallfrei anzukommen.

 

Gegenüber der Planung hatten wir inzwischen 2 Std. 20 Min. rausgefahren. Toll für uns, nicht so toll für die Ehefrauen, Freunde, Kollegen usw. die alle ziemlich Gas geben mussten, damit sie bis zu unserer Zieleinfahrt auch im Sihlcity waren.

 

Endlich nach 36 Stunden und 31 Minuten rollten wir im Sihlcity ein. Der Empfang war überwältigend. Mit einem grossen Plakat, Kuhglocken, Applaus und Zurufen wurden wir in Empfang genommen. Auch das Clubgrün war gut vertreten.

 

Emotionen pur! Was für ein Erlebnis! Unvergesslich und auch unbezahlbar!

 

Ich bin mega stolz auf das Team der 3star cats und die erbrachte Leistung. Der Team-Spirit war grossartig und die Zusammenarbeit hat perfekt funktioniert. Ich bin aber auch unendlich dankbar, dass wir alle wieder gesund zu unseren Liebsten zurückkehren durften. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein solches Rennen ohne Unfall, ohne Panne und auch ohne Verletzungen beendet werden kann. Danke an alle Teamkollegen für das umsichtige und auch konzentrierte Fahren.

 

Ach ja, fast vergessen. Ich wurde immer wieder auch nach dem Schlafen gefragt: Vor der Tortour: eher schlecht. Während der Tortour: kaum bis gar nicht. Nach der Tortour: so gut wie schon lange nicht mehr ;-)

 

Ein spezieller Dank geht an unser Logistikteam welches einen phänomenalen Job geleistet hat, den  Triathlon-Club 3star cats wallisellen der eine tolle Plattform auch für einen solchen Anlass bietet sowie allen Freunden und Bekannten sowie Clubmitgliedern die mit uns gelitten und gefiebert haben. Sei es vor Ort oder auch virtuell. DANKE Euch allen. Ihr seid grossartig!

 

Bericht: Stefan Niederbacher

Bilder: Annette Niederbacher

Rennbericht vom ersten Europacup-Erlebnis in Olsztyn

Die Junioren-Europacuprennen in Olsztyn finden an einem schönen See umgeben von Wald statt. Das Hotel Omega, das die meisten Athleten beherbergt, ist direkt an der Promenade, die zum Schwimmstart und Ausstieg führt. Die heutigen Distanzen sind: 780m Schwimmen, 20km Velo, 5km Laufen. Das Wetter ist unbeständig, aber trocken. Die Aussentemperatur beträgt um 12:12 12.1 Grad. Am späteren Nachmittag zeigt sich dann die Sonne, aber durch den Wind der stärker wird ist es gefühlt immer noch sehr frisch.

 

Der Start erfolgt von einem langen Holzsteg aus, wo die Athleten ins kalte grüne Wasser springen müssen. Davor ist die Start Area auf einem Sandstrand, der sich bis zum Schwimmausstieg zieht. Das Wasser war heute 14.1 Grad warm, somit war Neopren obligatorisch.

 

Der Start der Juniorinnen erfolgt pünktlich um 11:00. Die Inszenierung ist beeindruckend: im Hintergrund läuft die Star Wars Hymne und die Athletinnen werden nacheinander aufgerufen und wählen ihren Startplatz auf dem Steg, bevor alles still wird, zweimal eine Trommel schlägt, dann das Kommando «On Your Marks» und fast zeitgleich die Sirene, die den Start freigibt.

 

Die erste Schwimmerin kommt nach wenigen Minuten aus dem Wasser mit 10m Vorsprung auf eine 2. Gruppe mit Vanessa in 6. Position. Vanessa fährt mit dieser ersten Gruppe stark auf dem Velo auf dem technischen Kurs - 3 Wenden und einen Slalom durch die Wechselzone - 4 Runden insgesamt. In der letzten Runde zieht sich die Gruppe auseinander nach einem Angriff der Holländerin. Sie wird von einer 2er Gruppe verfolgt, darunter auch Vanessa die nach 44:47min (30sec vor der Spitze) T2 als Dritte dank einem schnellen Wechsel verlässt.

 

Es folgen 2 Laufrunden auf demselben Kurs, wo auch mit dem Velo gefahren wurde, nur ein wenig gekürzt. Beim ersten Wendepunkt nach 1.25km gilt die Regel: «First Runner, Last Bike». Wer noch mit dem Bike kommt, nachdem die erste Läuferin durch ist, wird aus dem Rennen genommen. Diese Regel führt zu einigen DNF’s im Laufe des Tages.

 

Das grössere Feld kommt mit fast 2min Rückstand in die T2. Ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass die Podestplatzierungen unter 6 Athletinnen ausgemacht werden. Die Holländerin baut ihren Vorsprung in der 1. Runde vor einer Spanierin und einer Slowakin aus. Vanessa ist zu dem Zeitpunkt 5. Nach knapp 1h Wettkampf kommt die Holländerin als 1. auf die Zielgerade, gefolgt von der Slowakin und der Spanierin. Vanessa kommt mit 1:03:54 als 7. ins Ziel. Gratuliere zu diesem super Ergebnis!

 

Knapp zweieinhalb Stunden später ist die Star Wars Hymne am Holzsteg wieder zu hören, dieses Mal für die Junioren. Darunter Antoine mit der Startnummer 44. Es fliegen bereits die Drohnen, die den Start filmen, um eventuelle Unregelmässigkeiten zu entdecken. Hier sind es 71 Athleten aus ganz Europa. Das meistvertretene Land ist dabei Spanien.

 

Der Schwimmkurs führt zuerst geradeaus in Richtung einer Reihe von 4 orangen Bojen, nach ca. 250m machen die Athleten eine 120° Rechtskurve und schwimmen anschliessend geradeaus zum Ausstieg zurück. Nach weniger als 10min ist das erste Kajak in Sicht, gefolgt von einer Kolonne von Athleten in geringem Abstand.

 

Antoine kommt im letzten Drittel aus dem Wasser mit einer Zeit von 10:35min. Trotz einem Sturz am Eingang der Wechselzone schafft er es aus T1 in eine starke Velogruppe. Erstaunlicherweise führen bei den ersten Athleten die schnellen Wechsel zu einigen Zeitstrafen (nicht alles ist sauber in der Box). Das Rennen wird zunächst von einer riesigen Gruppe angeführt. Nach 5km ist Antoine weiterhin in einer 6er Verfolgergruppe unterwegs. Der Slalom durch die Wechselzone führt zu einigen Stürzen, dennoch ohne schwere Verletzungen.

 

In der 2. Runde haben sich 2 Athleten (NOR, GER) abgesetzt, die bis zum Schluss nicht mehr eingeholt werden. In der 3. Runde hat Antoine’s Gruppe die nächste Gruppe eingeholt, jetzt sind es ca. 20 Athleten. Dank eines schnellen Wechsels in T2 startet er im vordersten Drittel dieser Gruppe.

 

Nach einer Runde Laufen liegt der Norweger in Führung und gewinnt dann zum Schluss das Rennen. Es ist sein erster Sieg überhaupt als Triathlet. Antoine beendet das Rennen auf Platz 47 mit einer Zeit von 1:01:07, was für ein erstes internationales Rennen eine Leistung ist, die sich feiern lassen kann.

 

Im späteren Verlauf des Nachmittags sind dann noch die Eliteathleten an der Reihe. Diese Rennen sind aufgrund der starken Leistungen der Athlet*innen extrem spannend anzuschauen. Bei den Frauen gewinnt eine Französin vor zwei Russinnen. Um den ersten Platz zu vergeben, braucht es ein Fotofinish, so eng war die Entscheidung. Die erste Schweizerin Estelle Perriard wird 9. und Cathia Schär 21. Bei den Männern ist es genauso spannend bis zum Schluss. Gewonnen wird das Rennen von einem einen Norweger mit 1s Vorsprung auf eine Franzosen, dann kommt der erste Schweizer Simon Westermann auch nur mit 1s Rückstand.

 

Ein krönender Anschluss eines coolen Race Day hier in Olsztyn.

 

 

Bericht und Fotos: Arnaud L'Hôte

8. Regio League Duathlon Wallisellen: Auftakt der Triathlon-Saison für unsere Jüngsten

Am Sonntag, 30. Mai wurde die Wettkampf-Saison für den Triathlon-Nachwuchs der Region Ostschweiz eingeläutet. Nachdem der erste Wettkampf in Chur noch aufgrund von COVID-19 abgesagt werden musste, durften die Schüler*innen nun endlich wieder zeigen, wofür sie die letzten Monate fleissig trainiert hatten.

 

An Corona kamen die Organisatoren der 3star cats wallisellen und Teilnehmer leider auch dieses Jahr nicht vorbei. Wenigstens konnten dieses Mal die aufwändig erarbeiteten Schutzkonzepte vom Vorjahr direkt aus der Schublade gezogen werden und die Maskenpflicht für Teilnehmer und Helfer war nicht mehr so ungewohnt wie noch im 2020. Trotzdem mussten noch Anpassungen vorgenommen werden, insbesondere durften leider keine Zuschauer vor Ort sein. Die Kinder und Jugendlichen feuerten sich aber gegenseitig so lautstark an, dass man dies am Wettkampf kaum spürte. Ein toller Teamspirit im doch mehrheitlich als Einzelsport bekannten Triathlon! 

 

Aufgrund der kurzfristigen Planung – bis einen Monat vor dem Anlass war nicht klar, ob er überhaupt durchgeführt werden konnte – und den Umbauarbeiten auf der Sportanlage entschied das OK, die Strecke des Duathlons ganz in den Hörnligraben zu verlegen. Ebenso wurde bei der Bike-Runde auf die Hindernisse verzichtet, dafür durfte die vierte Disziplin des Triathlons (Wechselzone) ausführlich geübt werden: Statt wie bisher Run-Bike-Run hiess es dieses Jahr für die Athleten Run-Bike-Run-Bike-Run. Das neue Format gefiel sowohl Athleten wie Organisatoren, sodass dieses vermutlich auch 2022 wieder anzutreffen sein wird.

 

Mit 125 Teilnehmern durfte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden, wobei der lokale Triathlon-Verein 3star cats wallisellen mit 41 Teilnehmern ebenso einen eigenen Teilnehmerrekord aufstellte. Und diese Katzenschar räumte dann auch kräftig ab: mit Total 9 Podestplätzen und 17 weiteren Top-Ten-Platzierungen (und dabei sind die Teamwettkämpfe noch gar nicht mitgezählt!) zeigten sie ihre Stärken auf der anspruchsvollen Strecke. Zweimal leuchte sogar das ganze Podest in der knallgrünen Farbe der cats!

 

Das Regio League OK dankt den rund 50 freiwilligen Helfern, der Gemeinde Wallisellen, dem Curling Center Wallisellen, dem Samariterverein Wallisellen, dem Schlittschuh Club Wallisellen, der Keller-Frei AG, Thomas Rinderknecht, Hafner’s Rad, Swiss Triathlon, tri züri und den verständnisvollen Spaziergängern, die zur erfolgreichen Durchführung dieses Nachwuchs-Anlasses beigetragen haben.

 

Alle Informationen, Bilder und Ranglisten: hier klicken

 

Bericht: Sandra Lorez

Fotos: Zara Klante

Mein erstes Preisgeld :-)

Mit grosser Freude habe ich an der GV von Benni gehört, dass ich als 3. in meiner Alterskategorie der Clubmeisterschaft, ein Geschenk im Powerlab bekomme. Sozusagen mein erstes Preisgeld :-)

 

So bin ich also am Samstag mit meinem Papi zum Powerlab gefahren um mein Geschenk abzuholen. Das Geschenk war nämlich ein Gutschein über CHF 20. Patrick vom Powerlab hat mir zu meinem 3. Rang gratuliert. Papi war stolz auf mich und strahlte über das ganze Gesicht. Von meinem «ersten Preisgeld» habe ich mir gleich eine Badekappe und eine Trinkflasche gekauft. Die Badekappe finden alle süss, weil ein Koala aufgedruckt ist. Die Trinkflasche ist neongrün und gefällt mir sehr gut. Das Restguthaben spare ich mir für meinen nächsten Besuch im Powerlab auf. Ich finde den Preis toll und danke dem Club und Powerlab ganz herzlich. Ich bin stolz auf meine Leistung und hoffe, nächstes Jahr wieder so gut zu sein.

 

Gregory Lassanianos

10. Generalversammlung in ungewohnter Form

Die 10. Generalversammlung der 3star cats wallisellen fand dieses Jahr am 12. März in ungewohnter, nämlich virtueller Form statt. Dies natürlich nicht, um die vom harten Training müden Triathlon-Beine zu schonen, sondern einmal mehr bedingt durch Covid-19. Aber was ist schon so eine virtuelle GV, inzwischen können wir ja Spinning-Lektionen virtuell, Schwimmen im Trockenen und Laufen in Kleinstgruppen bei Wind und Wetter.

 

Unser Präsident Benni Klante durfte pünktlich um 19:00 Uhr knapp 80 Cats und auch einige unserer Sponsoren zur diesjährigen GV begrüssen. Wie bei allen GV‘s üblich, wurden zuerst die administrativen Themen zu Traktanden, letztjährigem Protokoll etc. erledigt. Statt Handheben nutzten wir den Mentimeter, was genauso gut funktionierte bzw. sogar das manuelle Zählen der Stimmen ersparte.

 

Rückblick 2020

Das Vereinsjahr 2020 konnten wir als Videorückblick geniessen, wobei wir feststellen konnten, dass trotz aller Einschränkungen durch Covid-19 einige Triathlon-Erlebnisse zusammengekommen waren.

 

Beim Thema „Mitglieder“ durfte der Vorstand einen weiteren Zuwachs vermelden und dies in allen Altersgruppen. Für Geburten und Hochzeiten übernahm Leo Gambini das Mikrofon und gratulierte Adriana zur Hochzeit und den drei Familien zum Familienzuwachs – Vereinseintritt im Jahr 2027 bei den 3star cats ist vorgemerkt.

 

Susanne Mader präsentierte die Jahresrechnung 2020: Dank der grosszügigen Unterstützung der öffentlichen Hand und Verbänden sowie der Sponsoren und Gönner resultierte ein kleinerer Verlust als budgetiert.

 

Nach den bisher eher trockenen Abstimmungsthemen konnten wir im Anschluss via Mentimeter Feedback zum Vereinsjahr geben – schnell, anonym und das Ergebnis gleich nach Grösse sortiert. Der Mentimeter ist dafür wirklich ein cooles Hilfsmittel und lohnt sich vielleicht, bei der nächsten (physischen) GV wieder einzusetzen?! Bei den Highlights 2020 „gewann“ der Uster Triathlon und bei den Herausforderungen - natürlich – Corona und damit verbunden keine Wettkämpfe / Schwimmen / Training.

 

Bei der Frage, was der Club besonders gut gemacht hatte, war das Statement klar: „ALLES“! Bei den Verbesserungswünschen war es ebenso klar – „NICHTS“. Sollte sich der Vorstand oder das Trainerteam manchmal fragen, ob sich ihr riesiges Engagement lohnt, hier bekamen sie die Antwort in bunten Farben eindeutig präsentiert.

 

Ausblick 2021

Nun hiess es aber, vorwärtszuschauen ins neue Triathlon-Jahr: Der administrative Teil war hier noch schneller erledigt als fürs 2020, da weder Wahlen noch Anpassungen bei Statuten etc. traktandiert waren. Als Neuerung führte der Club ein, dass Neumitglieder eine Aufnahmegebühr von CHF 60 zu zahlen haben. Dafür gibt’s ein 3star cats Shirt und eine Badekappe, sodass sogleich in den Vereinsfarben trainiert und an Wettkämpfen gestartet werden kann.

 

Stefan Niederbacher als Ansprechpartner Age Grouper erinnerte an die beiden WhatsApp Chats, welche gerne noch reger genutzt werden dürften und dass der Stammtisch so bald wie möglich wieder ins Leben gerufen werde.

 

Hilmar Ebersbach rief uns dazu auf, auch im 2021 als Helfer tätig zu werden - für hoffentlich ganz viele Anlässe und als Funktionäre zur Unterstützung des Vorstands. Zudem informierte er uns, dass er an der GV 2022 aus dem Vorstand zurücktreten und entsprechend ein neues Vorstandsmitglied gesucht werde. Last but not least sucht er Club Reporter, welche Wettkämpfe und Events in allen Altersgruppen kurz und knackig mit Text und Bild dokumentieren könnten.

 

Sponsoring

Martin Koch als Verantwortlicher Sponsoring durfte die frohe Botschaft verkünden, dass die Zusammenarbeit mit Powerlab intensiviert (neu sind sie Gold-Sponsoren) und die Keller-Frei AG als Silber-Sponsor gewonnen werden konnte. Das neue Sponsoringkonzept zeigte damit bereits erste Früchte und soll in den nächsten Wochen und Monaten weiteren mögliche Partnern vorgestellt werden. Es folgte ein grosser Applaus der Cats als kleines Zeichen der Wertschätzung zum grossartigen Engagement der Sponsoren.

 

Preisverleihung

Auch die jährliche Preisverleihung durfte nicht fehlen: Die im letzten Jahr erstmals durchgeführte 3star cats Fotojagd wurde von der verrückten Crew „Chickendrive and the Hunter“ gewonnen – sie nahmen die 150km der drei Touren an einem Stück unter die Pedalen und waren damit würdige Sieger der Fotojagd. Ebenso wurden die Clubmeister ausgezeichnet – mit weniger Wettkämpfen und nur für Kids und Schüler zwar, aber umso schöner, dass es für die young cats die Meisterschaft trotzdem gab!

 

Wir haben ein Maskottchen!

Als zusätzliches Highlight für die Kids und Schüler wurde an der GV ein Maskottchen vorgestellt, das dann auch gleich noch auf den Namen „Tiggy“ getauft wurde. Auf dass Tiggy unseren kleinen und grossen Triathleten ganz viel Glück bringt!

 

Dankeschön

Im Verlaufe des Abends zeigte es sich, wie viele Personen es braucht, um den 3star cats zu dem grossartigen Verein zu machen, der er ist. Ein riesiges Dankeschön daher an dieser Stelle an den Vorstand, das Trainerteam, die Schiedsrichter, die Revisoren und die vielen Helfer vor und hinter den Kulissen. Weiter gilt der Dank auch unserem Spinning-Chef Mike, welcher seine Lektionen auf virtuell umstellte und damit dafür sorgte, dass auch bei geschlossenen Fitnessräumen und frostigen Temperaturen weiterhin gemeinsam in die Pedalen getreten werden konnte.

 

Wünsche 2021

Zum Abschluss des Abends sollten wir unsere Wünsche fürs 2021 via Mentimeter formulieren. Kaum überraschend wurden die Wünsche „Wettkämpfe“, „Gesundheit“ und „Schwimmen“ geäussert – beim letzten drückten wohl insbesondere die Sehnsüchte der Age Grouper durch, welche seit Wochen nur geschlossene Hallenbäder antreffen und höchstens die Kids davor abstellen dürfen.

 

Mit einem virtuellen Gruppenfoto schloss die erste – und hoffentlich auch letzte – virtuelle Generalversammlung der 3star cats. Auf dass wir bei der 11. GV uns alle wieder im Doktorhaus in Wallisellen treffen können! Let’s rock 2021 and Good bye Covid-19!

 

 

Bericht: Sandra Lorez